Strukturwandel für Rommerskirchen

Strukturwandel in Rommerskirchen bedeutet, weg von der Kohlverstromung in den naheliegenden Braunkohlekraftwerken Niederaußen, Neurath und Frimmersdorf, hin zu neuen Strukturen auf genau diesen Flächen. Gewerbliche und industrielle Ökosysteme sind mit dem schrittweisen Abschalten der alte RWE-Blöcke auf eben diesen freiwerdenden Flächen interkommunal neu zu denken und zu erschaffen.

Der Pfad dahin wird Rommerskirchen und die umliegenden Kommunen mindestens für die nächsten 15 bis 20 Jahre intensiv beschäftigen.

Mit der einmaligen Chance durch die in dieser Art im Revier konkurrenzlose Flächenverfügbarkeit der bestehenden Kraftwerke, sowie der umgebenden Gewerbe und Industrieflächen, dem Wandel durch Ansiedlungen neuer, zahlreicher und hochwertiger Gewerbe- und Industriearbeitsplätze begegnen zu können.

Aber auch dem Risiko, diese Chancen nicht adäquat zu nutzen und somit viele weitere Arbeitsplätze, neben denen der durch den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung direkt betroffen, zu verlieren, z.B. auch in der naheliegenden energieintensiven Industrie oder der Ernährungswirtschaft, ganz zu schweigen von denen in der Energiewirtschaft selbst.

Rommerskirchen möchte und muss diese Chance nutzen, und die zukünftige Entwicklung der Gemeinde auf der Basis einer stetig wachsenden Anzahl hochwertiger sowie innovativer und sicherer Gewerbe- und Industriearbeitsplätzen in der Gemeinde und Region solide sicherzustellen, und die sich bietenden Chancen für das gesamte Revier auch zu Nutzen.

Durch das seit vielen Jahren stetig steigende Bevölkerungswachstum der Gemeinde, sowie den weiteren verfügbaren Flächen für zukünftige Wohnquartiere, ist Rommerskirchen bestens gerüstet für diese Herausforderung.