THE RIC

Um die Entwicklung der Flächen der Kraftwerksstandorte bestmöglich über diesen langen Zeitraum begleiten und steuern zu können, benötigt Rommerskirchen einen zentralen Standort in der Nähe dieser Flächen, von dem aus aktiv aus kommunaler Sicht alles getan werden kann, damit diese in der geforderten Weise entwickelt werden können.

Dazu soll an diesem Standort ein energieautarkes, nachhaltiges und kreislauforientiertes Gebäude errichtet werden, welches zum einen auf diesen Grundlagen die zukünftige Bauwirtschaft sichtbar macht und zum anderen die Gemeinde in die Lage versetzt, in diesem neuen Zentrum eine Anlaufstelle für sämtliche Akteure des Strukturwandels zu bieten.

Im Detail sollen folgende Ziele erreicht und Möglichkeiten geschaffen werden:

  • Räume zur Unterstützung von z.B. Gründern und des Transfers Forschung -> Wirtschaft durch Büroflächen und ggf. Labor- und Reinraum Arbeitsplätzen
  • Schnell verfügbare Konferenzräume
  • Einem multicodierter Veranstaltungsraum
  • Eine Ausstellungsfläche
  • Verwaltungsräume und Büroflächen für Innovations- Transfer- und Gründungsberatung
  • Moderne Bausubstanz mit klimaneutralen Materialen und Prozessen
  •  kreislauforientiert von der Errichtung an (z.B. C2C oder Faktor X)
  • Weitertbildung für lokale Handwerkerschaft, sicher hiesiger Arbeitsplätze
  • Energiewende durch z.B. PV, KWK, Geothermie, sowie Energieeffizienz
  • Nachhaltigkeit durch klimarelevante Technologien, Fassaden, Dächer Entwässerung, Schwammprinzipien
  • Schaffung eines innovativen kreativen Zentrums für alle Akteure
  • Begleitung von Gründern aus z.B. der Forschung bis zu einer erfolgreichen Gründung auf den Flächen der Region (hauptsächlich Focus auf die Kraftwerksflächen)

Für den Strukturwandel in Rommerskirchen und dem Rheinischen Revier ist dieses Gebäude von zentraler Bedeutung:

  • Für die nächsten 20 Jahre (mindestens) soll das RIC als lokaler Leuchtturm eine hohe Attraktivität für den Zuzug von Fachkräften und Unternehmen ausstrahlen.
  • Der zentrale Dreh und Angelpunkt aller Strukturwandelaktivitäten der Gemeinde und möglichst auch für die benachbarten Kommunen sein.
  • Mit seiner Hilfe sollen neue und innovative Arbeitsplätze in der Region geschaffen und etabliert werden (von kleineren Gründerunternehmen über bereits erfolgreiche Mittelständler bis hin zu Industriellen (Groß-)-Betrieben auf der LEP-Fläche des KW Neurath)
  • Das Gebäude soll an zentraler Stelle mit Blick auf die Kraftwerksflächen, oder auf den Kraftwerksflächen selbst stehen.
  • Es soll von moderner nachhaltiger Architektur geprägt sein.
  • Errichtet werden soll es durch lokale Handwerker, diese in der Entwicklung gemeinsam mit dem Gebäude weiterqualifizieren und fit für die Zukunft gemacht werden.
  • Das autarke Energiesystem, die nachhaltige variabel gestaltete Bausubstanz, der kreislauforientierte Umgang mit den möglichst lokalen Bausubstanzen und kurzen Transportwegen sind zentral für den ökologisch nachhaltigen Ansatz des Gebäudes.
  • Seine Offenheit für die Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beseitigt Grenzen zwischen den verschiedenen Akteuren, die Kultur und die Öffnung für alle, unabhängig der Herkunft oder persönlichen Interessen, verbindet verschiedenste Menschen, Kompetenzen und Systeme, schafft eine dringend benötigte Einheit im Strukturwandel.
  • Dieser Impuls des Gebäudes und seiner späteren Nutzung strahl weit in das Revier und darüber hinaus.
  • Innovation wird das Thema, von der Planung, über den Bau bis hin zur langjährigen Nutzung.
  • Es kann sinnhaft sein darüber zu diskutieren, dieses Gebäude interkommunal zu errichten. Wir denken im Strukturwandel interkommunal und sind dem offen gegenüber, z.B. im Rahmen des Rheinischen Sixpacks, welches 6 von 20 Anrainerkommunen umfasst.